Alkohol am Steuer – Das sollten Sie wissen

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Sollte die Maibowle auch noch so gut schmecken, fahren unter Alkoholeinfluss ist und bleibt gefährlich und kann damit auch richtig teuer werden. Je nach Intensität des Alkoholgenusses, handelt es sich auch nicht um eine kleine Ordnungswidrigkeit. Manchmal kann aus dem Gläschen zu viel auch eine Straftat werden.

In der Straßenverkehrsordnung sind die Promillegrenzen festgelegt. Je nach Fahrverhalten und Promillezahl kann „betrunken am Steuer“ bedeuten, dass man eine Straftat begangen hat oder eben „nur“ eine Ordnungswidrigkeit. Schon 0,3 Promille haben Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Sollte man sich jedoch mit 0,3 Promille unauffällig beim Autofahren benehmen, hat man wahrscheinlich nichts zu befürchten. Verhält sich der Fahrer jedoch mit 0,3 Promille unsicher und auffällig, zeigt er also „Anzeichen einer Fahrunsicherheit“, kann es sein, dass der Führerschein abgegeben werden und es Punkte in Flensburg gibt.

Es gibt also immer einen kleinen Unterschied zwischen Anzeichen einer Fahrunsicherheit und der tatsächlichen Promillezahl. Ab 1,1 Promille gibt es allerdings kein Pardon mehr. Jetzt gilt man als absolut fahruntüchtig und muss mit schweren Konsequenzen rechnen.

Der einzige sicherer Tipp, den wir für Sie haben: Alkohol und Fahren vertragen sich einfach nicht. Sollten Sie Ihr Maibowle richtig genießen wollen, fahren Sie danach kein Auto mehr.

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Blitzmarathon 2016: So viele Raser wurden erwischt.

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Vergangenen Donnerstag war es wieder soweit. Von 6.00 bis 22.00 Uhr wurden Temposünder bundesweit geblitzt. Einige Bundesländer beteiligten sich wegen des hohen Aufwands nicht. Ein kurze Bilanz lesen Sie hier.

 

Insgesamt sollen von 2 Millionen kontrollierten Fahrzeugen 72000 Raser ins Netz gegangen sein. Die meisten Verkehrsteilnehmer wurden in Nordrhein-Westfalen überprüft. Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Rheinland-Pfalz und das Saarland beteiligten sich nicht.

 

Trauriger Rekord  war ein Temposünder, der in einer 30er-Zone mit 132 Stundenkilometern erwischt wurde. Das berichtet die Berliner Morgenpost.

 

Trotz der Ankündigungen der Blitzstellen wurden die Geschwindigkeiten deutlich überschritten. Immer noch ist zu schnelles Fahren der größte Unfallfaktor. Mit dem Blitzmarathon sollen die Verkehrsteilnehmer daran erinnert werden, wie wichtig es ist, sich an die vorgegebene Geschwindigkeit zu halten.

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Achtung Blitzlichtgewitter!

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Am Donnerstag ist es ab 6.00 Uhr wieder soweit. Sollten Sie zu schnell unterwegs sein, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die Polizei ein Foto von Ihnen macht und ein Bußgeld droht. 20 EU-Länder machen mit. Welche Bundesländer in Deutschland dabei sind und wie lange die Aktion dauert, lesen sie hier. 

 

Blitz-Marathon mit Ankündigung? Bringt das überhaupt etwas? Ziel der Aktion ist nicht, möglichst viele Verkehrssünder zu finden, sondern die Aktion soll die Verkehrsteilnehmer aufmerksamer machen. Immer noch ist die Top-Unfallursache zu schnelles Fahren. Im vergangenen Jahr sind 91000 Raser beim Blitzlichtmarathon erwischt worden.

Geblitzt wird an tausenden Stellen, die vor allem mit den Kommunen vor Ort abgesprochen wurden. Die Stellen sind in der Regel Unfallschwerpunkte oder sollen einfach auf besonders rücksichtsvolles Fahren aufmerksam machen, z. B. in der Nähe von Schulen oder Kindertagesstätten.

Einige Bundesländer haben bereits angekündigt, sich nicht an der Aktion zu beteiligen. Baden-Württemberg, Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen sind nicht dabei. Der Grund: Der Personal- und Planungsaufwand  sei zu hoch.

16 Stunden, also von 6.00 bis 22.00 Uhr, hält das Blitzlichtgewitter an. Auch das ist neu. In den vergangenen Jahren dauerte die Aktion 24 Stunden an.

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Was gehört ins Auto?

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Ich packe mein Auto und nehme mit… Was muss ich eigentlich immer dabei haben? Für welche Dinge besteht eine Pflicht und welche Utensilien sind darüber hinaus sinnvoll? Wir geben Antworten auf die wichtigsten Fragen.



Ein Verbandskasten muss rein, aber welcher?

Die Normen für den Verbandkasten im Auto ändern sich ständig. Zuletzt im Jahr 2014. Seit Anfang des vergangenen Jahres kann man auch nur noch die neuen Verbandkästen kaufen. Was ist neu? Seit 2014 gehören ein 14-teiliges Fertigpflasterset, ein kleines Verbandpäckchen und zwei Feuchttücher mit in den Kasten. Dafür sind andere Dinge rausgeflogen. Hat er sein Verfallsdatum erreicht, muss er ausgetauscht werden. Sollten einige Dinge gebraucht wurden, müssen Sie wieder aufgefüllt werden.

Reicht es, wenn ich von den Fahrzeugpapieren eine Kopie dabei habe?

Nein. Eine Kopie reicht nicht aus. § 4 Abs. 2 S. 2 der Fahrerlaubnisverordnung und § 11 Abs. 6 Fahrzeug-Zulassungsverordnung sehen vor, dass sowohl der Führerschein als auch die Zulassungsbescheinigung Teil I (vormals bekannt als Fahrzeugschein) im Original dabei sein müssen. Es gibt keine Ausnahmen.

Das Warndreieck ist auch klar, aber brauche ich auch eine Warnweste?

In punkto Warnweste gab es bereits im Jahr 2014 eine neue Pflicht. Auch die Warnweste muss mit ins Auto und im Falle eines Unfalls angezogen werden. Damit folgt Deutschland einem sinnvollen EU-Trend. Fehlt die Warnweste, wird ein Bußgeld fällig.

Ich kann aber nicht auf alles vorbereitet sein, oder?

Auf alles sicherlich nicht, dennoch kann man sich auf einige Situationen vorbereiten. Es schadet nicht, wenn Sie folgende Dinge dabei haben: eine Parkscheibe, ein Ersatzreifen, eine Decke, eine Taschenlampe, Werkzeug, Starthilfe-Kabel…

Was gehört Ihrer Meinung nach noch ins Auto? Schreiben Sie uns einen Kommentar!

 

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Schnellere Prozesse

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Einer der Themenkreise des 54. Verkehrsgerichtstages 2016 in Goslar war die Beschleunigung des Zivilverfahrens, dies wurde im Arbeitskreis IV diskutiert. Rechtsanwalt Gunnar Stark hat sic für Sie mit dem Thema beschäftigt.

 

Viele Prozesse dauern lange, dies hat unterschiedliche Gründe. In der Diskussion stellte sich heraus, dass wesentliche Faktoren für die recht langen Zivilverfahren u.a. Sachverständigengutachten sind. Üblicherweise liegen mehrere Monate zwischen der Gutachtenbeauftragung und der tatsächlichen Gutachtenerstellung. Außerdem werden Nachfragen häufig im schriftlichen Stellungnahmen des Sachverständigen festgehalten, die nochmals länger dauern. Hier wurde darüber diskutiert, ob derartige Nachtragsgutachten nicht vorzugsweise mündlich erstattet werden sollen. Im Ergebnis konnte sich der Arbeitskreis allerdings nur entschließen, allgemein die Gerichte aufzufordern, sämtliche Möglichkeiten zu Beschleunigung zu nutzen, hierunter fallen auch Fristsetzungen an gerichtliche Sachverständige oder mündliche Erläuterungen des Gutachtens.

Einhellig war die Meinung des Arbeitskreises IV, dass eine höhere Qualifikation insbesondere bei den Gerichten auch die Verfahrensdauer verkürzen kann. So wurden die Gerichte ermuntert, Spezialabteilungen und Spezialkammern für Verkehrsunfallangelegenheiten zu schaffen. Angesichts der Tatsache, dass in vielen Verfahren spezialisierte Rechtsanwälte tätig sind scheint es insoweit sinnvoll, dass auch die Richter sich entsprechend spezialisieren. Gleichzeitig wurde der Gesetzgeber aufgefordert, hier noch größere Möglichkeiten der Spezialisierung zu schaffen, zum Beispiel durch Bestimmung konkreter Amtsgerichte in größeren Bezirken, die dann ausschließlich Verkehrsunfallsachen bearbeiten.

Insgesamt erfolgte seitens des Arbeitskreis IV ein Appell an alle am gerichtlichen Verfahren beteiligten Personen und Parteien, die Kommunikation untereinander zu fördern, um einige Fragen schneller und unkomplizierter zu lösen.

Die vollständigen Empfehlungen des Verkehrsgerichtstages befinden sich hier:

http://www.deutscher-verkehrsgerichtstag.de/images/empfehlungen_pdf/empfehlungen_54_vgt.pdf

 

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