Unsere Top Ten der besten Auto-Spiele

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„Wann sind wir endlich da?“ In ganz Deutschland ist Ferien- und damit auch Reisezeit. Wir haben Ihnen heute unsere Top Ten der besten Auto-Spiele zusammengestellt. Das werden nicht nur Kinder lustig finden. Doch Vorsicht: Der Fahrer darf nicht abgelenkt werden!

 

Platz 10: Ich sehe was, was du nicht siehst.

Zu diesem Klassiker müssen wir wohl kaum etwas sagen. Eine Person sucht sich einen Gegenstand aus und gibt lediglich die Farbe an. Wer den Gegenstand erraten hat, darf den nächsten Begriff vorgeben. Achtung: Kleinere Kinder sollte man darauf hinweisen, dass die Gegenstände am Fahrbahnrand schnell wieder verschwinden können.

Platz 9: Auto-Bingo

Man legt vorher eine Liste fest, welche Autos man finden soll, z. B. fünf grüne Autos, drei Blaue, zwei aus Garmisch-Partenkirchen und vier aus Kiel. Sieht man nun ein passendes Auto, darf man es abstreichen (Der Fahrer darf seine Liste im Kopf bearbeiten oder beratend zur Seite stehen.). Wer seine Liste voll hat, ruft „Bingo“ und hat gewonnen

Platz 8: Wer bin ich

Ein Spieler denkt sich aus, welche berühmte Person er ist und die Mitspieler dürfen Fragen stellen, die man nur mit Ja oder Nein beantworten kann. Wer richtig rät, darf sich die nächste Person ausdenken.

Platz 7: Ich packe meinen Koffer

Ebenfalls ein Klassiker. Einer fängt an und sagt: „Ich packe meinen Koffer und nehme meine Badehose mit.“ Jeder Mitspieler fügt einen weiteren Gegenstand hinzu und muss auch alle vorherigen Begriffe mit aufzählen. Wer sich als erstes verhaspelt hat verloren. Vorsicht: Bei dem Spiel kann man herausfinden, was man vergessen hat. Also bitte nicht ärgern, wenn etwas fehlt.

Platz 6: Wortkompositionen

Ein Spieler beginnt mit einem zusammengesetzten Wort, z. B. „Urlaubsreise“. Der nächste Spieler greift das zweite Wort auf und komponiert ein neues, z. B. „Reisezeit“. Der nächste Spieler muss dann zum Begriff Zeit ein neues Wort finden. So geht es immer weiter.

Platz 5: Antwort fehlt

Der erste stellt eine Frage, z. B. „Wo fahren wir hin.“ Der nächste sagt: „Die Antwort fehlt.“ Nun ist der nächste dran und stellt eine weitere Frage, z. B. „Wo leben Pinguine?“ nun muss die Antwort auf die vorherige Frage gegeben werden. „Dänemark!“ So geht es immer weiter. Dabei entstehen die lustigsten Antworten.

Platz 4: Geschichten erzählen

Alle erzählen eine Geschichte. Der Reihe nach darf jeder einen Satz erzählen. Am Ende kommt meistens eine komische und spannende Geschichte heraus.

Platz 3: Auto-Kennzeichen-Sätze

Der Reihe nach bildet jeder einen Satz aus dem Autokennzeichen ein anderen Autos. Zum Beispiel: HH-MA wird zu „Hans holt mein Auto.“

Platz 2: Stadt-Land-Fluss

Stift und Papier müssen her und dann wird zuerst eine Liste mit Kategorien erstellt: Stadt, Land, Fluss, Beruf, Name, Blume, Tier, Filmfigur und alles, was Ihnen sonst noch einfällt. Der Fahrer kann nicht mitspielen, aber den jeweiligen Buchstaben bestimmen. Zu einem Buchstaben wird jeder Kategorie ein Begriff zugeordnet. Wer als erstes fertig ist beendet die Runde. Begriffe, die doppelt genannt werden zählen 5 Punkte, alles andere 10 Punkte.

Platz 1: Autokennzeichen raten

Unser absoluter Klassiker und Favorit. Zu keiner Zeit sind mehr unterschiedliche Kennzeichen auf den Autobahnen unterwegs als in der Ferienzeit. Wer die meisten Kennzeichen richtig zugeordnet hat, gewinnt das Spiel. Die Herausforderung: Versuchen sie die Kennzeichen ohne Google zu ermitteln. Wissen Sie z. B. was es mit HOL auf sich hat?

 

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Unser Stau-Knigge

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Die ersten Ferien haben begonnen und in der Hauptreisezeit wartet ein Stau auf den nächsten. Wie Sie sicher durch den kommenden Stau kommen, verraten wir Ihnen heute in unserem Blog.

Bleiben Sie ruhig.

Sie sitzen schon seit drei Stunden hinter dem Steuer, die Kinder quengeln und es will einfach nicht voran gehen. Ja, es ist einfach gesagt, aber bleiben Sie ruhig und lassen sich nicht stressen. Sie können den Stau schließlich nicht von Geisterhand verschwinden lassen. Stress und Hektik können übrigens dafür sorgen, dass Sie unaufmerksamer fahren. Vermeiden Sie deshalb unbedingt auf Ihrer Urlaubsreise unter Zeitdruck zu stehen. Wenn Sie z. B. eine Fähre zu einer bestimmten Uhrzeit erreichen müssen, sollten Sie einen Extra-Zeit-Puffer einplanen.

Schalten Sie Ihren Motor aus.

Wenn wirklich gar nichts mehr geht, sollten Sie Ihren Motor ausschalten. Auch wenn dann natürlich die Klimaanlage streikt.

 Steigen Sie nicht aus.

Gerade bei Höchsttemperaturen ist die Verlockung zu groß. Nun einmal kurz aussteigen und sich die Beine vertreten. Oder das dringende Bedürfnis, dass sehr drückt? Doch auch im Stau gilt: Fußgänger dürfen die Fahrbahn nicht betreten. Es ist auch im Stau gefährlich. Einige Motorradfahrer schlängeln sich durch den Stau und andere nutzen den Standstreifen, um bis zur kommenden Ausfahrt zu düsen.

 Schlängeln Sie sich nicht durch.

Weil wir ja eben bei den Motorradfahrern waren. Auch wenn, es in jedem Stau vorkommt. Durchschlängeln ist nicht erlaubt. Für Motorradfahrer gelten dieselben Verkehrsregeln wie für alle anderen Autofahrer.

 

Der beste Stau-Tipp ist natürlich: Versuchen Sie erst gar nicht in den Stau zu geraten. Erkundigen Sie sich frühzeitig nach alternativen Strecken oder überlegen Sie zu einer anderen Uhrzeit als üblich zu starten. Und wenn es doch zu spät ist und Sie mitten im Stau stecken sollten, machen Sie einfach das Beste daraus. Vielleicht hilft Ihnen dann unsere Top-Ten der Auto-Spiele. Die gibt es hier in der kommenden Woche.

 

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Gebrauchtwagenkauf: Europäischer Gerichtshof stellt sich auf die Seite der Verbraucher.

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Wer muss wann beweisen, ob ein Gebrauchtwagen bereits bei der Übergabe defekt war? Wir stellen Ihnen heute einen Fall vor, den der Europäische Gerichtshof verhandelt hat.

 

Wer Feuer und Flamme für sein neues Auto ist, rechnet mit Sicherheit nicht mit dem katastrophalen Ausgang dieses Gebrauchtwagenkaufs. Eine Frau aus den Niederlanden erstand ein Fahrzeug aus zweiter Hand. Nach vier Monaten fing das Fahrzeug während einer Fahrt Feuer und brannte komplett aus.

Für die Frau war klar: Der Verkäufer soll Schadenersatz leisten, für das Auto selbst und einige Gegenstände, die sich darin befanden. Die Fahrerin verlangte knappe 11000 Euro. Der Verkäufer hingegen war sich weder Schuld noch Haftung bewusst und wies die Forderung zurück. Der Fall landete nach Jahren vor dem Europäischen Gerichtshof. Dieser urteilte, dass innerhalb der ersten sechs Monate nicht der Käufer beweisen muss, dass ein Mangel bereits beim Kauf bestand, sondern muss lediglich darlegen, dass ein Defekt aufgetreten ist (Aktenzeichen C–497/13). Im konkreten Fall reichte es also aus, dass die Käuferin nachwies, dass ihr Auto gebrannt hat. Ob die Ursache für den Brand bereits beim Kauf bzw. der Übergabe vorhanden war, muss die Käuferin also nicht beweisen. Die Beweislast, dass zu diesem Zeitpunkt kein Mangel vorlag, liegt beim Verkäufer.

Das stärkt die Rechte der Gebrauchtwagenkäufer erheblich. Wichtig: Es ging in diesem Urteil nicht um die Bezifferung der Schadenshöhe und ob diese angemessen war, sondern darum, wer beweisen muss, ob das Auto bei Kauf schon kaputt war oder nicht.

Bis die Frau nun aber tatsächlich ihren Schadenersatz bekommt, wird es wiederum ein Weilchen dauern. Entschieden haben erst einmal die Richter in Luxemburg. Nun ist wieder der niederländische Gerichtshof am Zug. Er muss nun eine Entscheidung treffen, die dem EU-Recht entspricht.

Sollten Sie Fragen zum Thema Gebrauchtwagenkauf und Gewährleistung haben, wenden Sie sich gern an uns!

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Ist eine Verfolgungsjagd im Straßenverkehr erlaubt?

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Die spannendsten Geschichten schreibt oft das Leben selbst. Wer glaubt, dass wir Juristen uns nur mit langweiligen Urteilen beschäftigen, der irrt. Denn die Juristerei kann recht spannend sein. Es geht um eine echte Verfolgungsjagd.

 

 

Was war passiert? Ein Autofahrer nahm einem Radfahrer die Vorfahrt, in dem er sich einfach auf den Fahrradweg stellte. Es kam beinahe zu einem Zusammenstoß. Der Radfahrer konnte gerade noch ausweichen. Das musste den Radfahrer so sehr geärgert haben, dass er gegen das Auto trat und einfach weiter fuhr. So sah es der Autofahrer. Das konnte der Autofahrer nicht auf sich beruhen lassen und nahm die Verfolgung auf, stellte sich dem Radfahrer in den Weg und einige Sekunden später befanden sich Radfahrer und Autofahrer am Boden und rauften.

Am Ende forderte der Autofahrer vom Radfahrer auch noch Schmerzensgeld. Dabei berief er sich auf das Festnahmerecht nach Paragraph § 127 StPO, das so genannte „Jedermann-Festnahmerecht.“

So geht das aber nicht, sagten die Richter des Amtsgerichts Bremen. Weil man jemanden wegen eines vergangenen Ereignisses zur Rede will, darf man ihn nicht einfach verfolgen. Die Richter waren außerdem der Ansicht, dass das Verhalten des Autofahrers nicht dem eines besonnenen und rücksichtsvollen Teilnehmers am Straßenverkehr entspreche (Urteil vom 17.04.2014, Az.: 10 C 212/13). Festhalten darf man eine Person nur, wenn zum einen eine Straftat vorliegt und zum anderen der dringende Tatverdacht besteht, der die Festnahme rechtfertigt. Das darf tatsächlich jeder. In diesem Fall traf das nicht zu. Es kam weder zu einem Unfall, noch zu einem Schaden.

 

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Der stumme Zeuge im Cockpit oder darf die Dash-Cam als Beweismittel eingesetzt werden?

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Darf Dash-Cam als Beweismittel in einem Strafverfahren eingesetzt werden? Wenn man die Kamera einschaltet, weil man erwartet, dass man z. B. genötigt wird, dürfen die Bilder dann vor Gericht verwendet werden?

 

Der konkrete Fall. Ein Mann fährt mit seinem Wagen auf der Autobahn als ihm ein Fahrzeug hinter ihm auffällt. Der Fahrer drängelt und fährt dicht auf. Unser Mann aktiviert deshalb seine Dash-Cam. Eine Dashcam ist eine Kamera, die im Cockpit, meistens an der Windschutzscheibe, befestigt ist.

Der Mann ging davon aus, dass es zu einem Unfall kommen könnte und wollte sich deshalb  Beweise sichern. Fünfeinhalb Minuten Bildmaterial hat der Mann so gesammelt. Sein Vorwurf: Nötigung!

Doch sind diese Bilder vor Gericht zulässig? Das Amtsgericht Nienburg sagt Ja (Az. Ds 4155/14, Urteil v. 20.1.2015). Die Aufnahmen verstießen nicht gegen das Bundesdatenschutzgesetz. Der Mann habe seine Dash-Cam aufgrund eines aktuellen Anlasses aktiviert. Außerdem habe die Aufnahme Vorgänge aus dem öffentlichen Straßenverkehr abgebildet und verstoße dementsprechend auch nicht gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht.

Wichtig: Aus dem Urteil geht klar hervor, dass das Filmen nur dann erlaubt ist, wenn man sich konkret bedroht, bzw. belästigt fühlt. Es ist hingegen nicht erlaubt, die Dashcam permanent laufen zu lassen, um andere Verkehrsteilnehmer zu filmen.

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