Fahrradrowdys sollen stärker zur Kasse gebeten werden

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Verkehrsrecht-FahrradHier sind sie wieder, die Fahrradrowdys. Der NDR 90,3 berichtete, dass Fahrradfahrer, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten, künftig mehr zahlen sollen.

Gerade in Hamburg soll es besonders schlimm sein. Die Radfahrer würden rasen, in Fußgängerzonen fahren und rote Ampeln missachten. Um die höheren Bußgelder kümmert sich nun eine Arbeitsgruppe aus Bund und Ländern. Die Hamburger Innenbehörde übernimmt die Leitung.

Die bisherigen Geldbußen seien der Hamburger Innenbehörde zu gering und würden die Fahrradfahrer gar nicht abschrecken. Die meisten Geldbußen liegen im Bereich von etwa zehn Euro. Wer künftig sein Licht nicht anmacht, am Lenker telefoniert oder in der falschen Richtung fährt, solle mehr zahlen. Allerdings sei es eine Obergrenze von 35 Euro geplant. Denn vor drei Jahren wurden die Geldbußen schon angepasst und verteuert.

Der ADFC sei nach den Berichten des NDRs demnach mit den geplanten Änderungen nicht einverstanden. Vielmehr solle man sich für die Sicherheit der Radfahrer auf deutschen Straßen einsetzen und verkehrsberuhigte Zonen schaffen. Der ADAC sieht das anders und stört sich an der Obergrenze von 35 Euro. Diese Beträge würden keinem wehtun. Die Kontrollen sollen verschärft werden und eine bessere Aufklärung solle stattfinden. CDU und FDP stimmen dem weitestgehend zu. Grüne und Linke seien gegen die höheren Geldbußen.

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