Immer Ärger mit dem Ampelblitzer

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Vor allem beim Überfahren einer roten Ampel sind viele Mandanten verunsichert. Rot ist nicht gleich rot und immer wieder kommt es vor, dass Messungen falsch sind. Wer seinen Führerschein retten möchte, sollte sich mit uns in Verbindung setzen. Wir haben Ihnen hier einige Fakten rund um die rote Ampel zusammengefasst, damit Sie für alle Fälle besser informiert sind. Nicht vergessen: Sollten Sie eine Rechtschutzversicherung haben, müssen Sie uns und unsere Sachverständigen in der Regel nicht bezahlen.

 

Eine rote Ampel überfahren

Es kommt immer wieder vor, dass einem Verkehrsteilnehmer das Überfahren der roten Ampel zu Unrecht vorgeworfen wird. Denn auch ein Ampelblitzer kann ungenau messen. Grundsätzlich ist als Nachweis für den so genannten Rotlichtverstoß immer eine genaue Messung erforderlich. Wird ein Fahrverbot angeordnet, dann muss sicher feststehen, dass die Ampel bereits Rot war beziehungsweise dass die Ampel bereits mehr als eine Sekunde Rot war. Die modernen Überwachungsanlagen messen in der Regel exakt. Es gibt allerdings auch noch ältere Messgeräte, welche von der PTB vor Januar 2004 zugelassen wurden und die ein gewisses Fehlerpotential haben. Die interne Berechnung von dem Toleranzabzug war bei diesen Geräten noch nicht Zulassungsvoraussetzung. Wenn überhaupt werden hier auf die gemessene Rotlichtzeit pauschale Toleranzen berücksichtigt, welche oft nicht genügen.

 

Die nicht korrekte Rotlichtzeit

Was wird eigentlich gemessen? Das Überfahren von der Haltelinie ist der maßgebliche Zeitpunkt für den Rotlichtverstoß. Dabei wird ab der der Fahrzeugfront gemessen. Die tatsächliche Zeitspanne für die rote Ampel muss der gemessenen Rotlichtzeit nicht entsprechen, welche bei dem Passieren von der Haltlinie vorlag. Es gibt daher Grenzfälle, in denen einem Betroffenen eine nicht korrekte Rotlichtzeit trotz der funktionierenden Messtechnik vorgeworfen wird. Je nach Gerät gibt es verschiedene Fehlerquellen. Wir kennen das aus unserer täglichen Praxis. Können wir oder unsere Gutachter solche Fehler ausmachen, werden in der Regel die Toleranzen angepasst.

 

Die Überprüfung der Messung durch einen Sachverständigen

Es gibt Grenzfälle, in denen die Ein-Sekunden-Grenze nur knapp überschritten wurde. An dieser Stelle kann es sich lohnen, gegen den Bußgeldbescheid vorzugehen. Wir arbeiten in diesen Fällen mit unabhängigen Sachverständigen zusammen. Nach einer Auswertung durch einen Sachverständigen können wir feststellen, ob die Eintragung von Punkten oder die Geldbuße zu Unrecht erfolgten.

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