Verkehrsminister Ramsauer will das Punktesystem reformieren.

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Einfacher und transparenter soll das Punktesystem werden. Das hat sich Verkehrsminister Peter Ramsauer fest vorgenommen. Weniger Punkte soll es geben, die dann auch noch schneller verjähren sollen. Kritiker meinen, dass damit nur den notorischen Rasern geholfen sei.

 

Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung ist geregelt, dass die Verkehrssünderdatei in Flensburg reformiert werden soll. Verkehrsminister Peter Ramsauer hat ein klares Ziel: Transparenz. Man soll also das Punktesystem besser verstehen können.

Wie sieht es eigentlich jetzt aus? Im Bußgeldkatalog ist zu sehen, dass für einige Vergehen im Straßenverkehr Punkte fällig werden – vor allem dann, wenn man andere besonders gefährdet. Schnelles Fahren, Alkohol am Steuer, rote Ampeln überfahren und einige Delikte mehr, sehen bis zu sieben Punkte im Zentralregister in Flensburg vor. Hat ein Verkehrssünder 18 Punkte gesammelt, ist der Führerschein weg. Geplant ist jetzt aber, dass es nur noch bis zu zwei Punkte geben soll, dafür ist der Führerschein dann aber mit acht Punkten weg.

 

Wir sehen dem ganzen skeptisch gegenüber. Durch das angeblich transparente System soll jeder ohne Beratung klar kommen können. In der Praxis erweist sich das aber meistens als unmöglich. Auch das derzeitige System ist grundsätzlich nicht sehr kompliziert, aber in Einzelfällen ist eine Beratung wichtig und nötig, um den ein oder anderen Führerschein retten zu können.

 

Wir halten Sie auf dem aktuellen Stand und wünschen Ihnen ein herrlich verschneites Winterwochenende!

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Veröffentlicht unter Allgemein, News, Punkte in Flensburg

Ein Kommentar

  1. Axel Meyer sagt:

    Da bin ich ja auch mal gespannt. Finde es auch nicht unbedingt für nötig das System zu verändern. Eigentlich hat sich das ganze ja schon seit Jahren rentiert. Also wozu Steuergelder ausgeben ?

    Viele Grüße und danke für die interessanten Texte.
    Axel Meyer aus Dortmund

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